Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Allergie

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Allergie

Links zu Allergien

Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind
www.aak.de

Ärzteverband Deutscher Allergologen
www.aeda.de

Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V.
www.daab.de

Deutsche Haut- und Allergiehilfe e. V.
www.dha-allergien.de

Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
www.pollenstiftung.de

19. September 2017
Wenn Menschen mit Zöliakie Essen gehen oder mit Menschen zusammenleben, die nicht an Zöliakie erkrankt sind, gibt es ein paar Dinge zu beachten.
  
12. September 2017
Impfungen können Studien zufolge sowohl vor Allergien selbst, als auch vor Komplikationen bei einer bereits bestehenden Allergie schützen.
  
25. August 2017
  
23. August 2017
Der Kontakt mit Viren und Bakterien in der Kindheit kann das Immunsystem stärken und so vor der Entstehung einer Allergie schützen.
  
13. Juli 2017
Menschen mit Histaminintoleranz sollten möglichst darauf verzichten, Alkohol zu trinken. Probiotika können sich positiv auf die Darmgesundheit auswirken.
  
Therapie Allergie

Da Allergien bisher nicht heilbar sind, besteht die Therapie einer Allergie vorwiegend darin, die auftretenden Symptome zu verringern. Eine Vermeidung des allergieauslösenden Stoffes ist am effektivsten, jedoch in den seltensten Fällen umsetzbar. Deshalb gibt es verschiedene medikamentöse Therapien, die den Betroffenen Linderung verschaffen können. Dazu gehören z. B. Mastzellstabilisatoren, Antihistaminika und Glukokortikoide. Eine Therapieform, die die Ursache der Allergie bekämpft, ist die spezifische Immuntherapie (SIT). Dabei wird dem Patienten das Allergen über einen längeren Zeitraum unter die Haut gespritzt, sodass sich das Immunsystem langsam an den allergieauslösenden Stoff gewöhnen kann.

Diagnose Allergie

Treten vermehrt allergietypische Symptome auf, sollte der Betroffene einen Arzt aufsuchen. Bei der ersten Anamnese wird der Arzt versuchen, mögliche Auslöser für die Allergie herauszufinden. Dazu wird er sich über erbliche Vorbelastungen und die Zeitpunkte, zu denen die Symptome auftreten, erkundigen. Für die weitere Diagnose kommen verschiedene Testvarianten infrage. Beim Hauttest werden bestimmte Allergene auf die Haut des Patienten gegeben, um zu schauen, ob es zu einer allergischen Reaktion kommt. Ein Bluttest kann Aufschluss über den Immunglobulingehalt im Blut geben. Der Provokationstest wird nur in seltenen Fällen angewandt, da er das Risiko einer Überreaktion birgt.

Es gibt verschiedene Ursachen, die zur Entstehung einer Allergie führen können. Umweltfaktoren wie eine erhöhte Pollenkonzentration können ebenso eine Rolle spielen wie eine falsche Ernährung. Auch eine vermehrte Zufuhr von Antibiotika aus der Nahrung kann sich negativ auf die Entwicklung einer Allergie auswirken, da hierdurch die Darmflora gestört werden kann. Häufig entwickeln vor allem Menschen, die in der frühen Kindheit sehr wenig bestimmten Allergenen ausgesetzt waren, eine Allergie, da ihr Immunsystem zu schwach ist. Ein großer Faktor bei der Entstehung einer Allergie kann auch eine genetische Veranlagung sein.